Das Montafon, heute ein blühendes Tourismus-Tal, war bis ins
19. Jahrhundert von einfachen bäuerlichen und bergbäuerlichen Verhältnissen geprägt. Leute aus dem Tale nahmen einen Krauthobel auf den Rücken und wanderten weit in die Welt hinaus, um dort gegen Entgelt den Hausfrauen das Weißkraut als Krauthobler in die Bottiche zu schneiden, damit daraus das begehrte Sauerkraut entstand. Dieser Verdienstzweig war relativ gut und so konnten so manche, der damals armen Montafoner durch diesen Nebenverdienst die harten Wintermonate überbrücken.
Heute ist der Krauthobel wieder sehr gefragt. Immer mehr "Hobbygärnter" ernten ihr eigenes Kraut und schneiden es in kleinen Mengen. So erzeugen die Gebrüder Dietrich seit Generationen noch als einzige Firma die echten Montafoner Krauthobel und exportieren sie in alle Welt.



Der letzte Krauthobelerzeuger Österreichs (beinahe weltweit) ist seit Generationen im Montafoner Ort Vandans ansässig.